Der verlorene Sohn kehrt zurück

Zu den Kommentaren 28 02 2008

StammtischGestern war wieder der traditionelle Stammtischmittwoch und mich hat es wieder dort hingezogen. Während ich im letzten Jahr noch zum Inventar des Stammtisches gehört, glänzte ich in diesem Jahr mehr durch meine Abwesenheit. Der gestrige Ort war interessant gewählt, das White Trash am Rosa-Luxemburg-Platz. Der tägliche Weg zur Arbeit führt mich immer daran vorbei. Dadurch hatte mich es schon immer interessant, wie es von innen ausschaut. Also warum nicht auf zum Stammtisch dachte ich mir.

Zum Glück brauchte ich nicht allein hin, Mathias hat zum Glück den gleichen Weg mit der Linie U-Bahnlinie U5. Wir machten vorher noch einen kleinen Umweg über den Rosenthaler Platz um dort wieder einen schmackhaften Döner beim Rosenthaler Grill zu genießen. Nach der Stärkung ging es zum White Trash. Unterwegs noch ein kleines Wegbier beim Späti besorgt und schon konnte der Erlebnistrip begingen. Dort angekommen überraschte die Lokalität mit einem nicht mehr gewohnten Geruch, das Rauchen war dort erlaubt. Nach kurzer Verwirrtheit konnten wir unseren Stammtisch finden. Aber leider standen zu viele Stühle an unserer Tafel, man hatte kaum Platz. Aber was soll’s wir haben keine Berührungsängste. Nach einem Rundblick durch den Raum ist der Name gerechtfertigt. Also total abgefahren, viel Kitsch und alle möglichen komischen Sachen an Wänden und Decke.

TrashDer erste Schock folgte gleich den ersten Eindrücken, die Preise sind nicht ohne, 2.50€ für ein 0.3er Bier und die Essenspreise möchte nicht erwähnen. Unser Kellner war auch nicht ohne ein dürres Bübchen mit durchschnittlichen Deutschkenntnissen und sehr stange. Nach einer Weile füllt sich der Tisch. So viele neue Gesichter und kaum noch bekannte Gesichter, außer einigen wenigen kannte ich niemanden mehr. Nach und nach stellten sich einige vor, sie die mögen mir verzeihen leider hatte ich die meisten Namen nach wenigen Minuten vergessen. Also wartete ich ab bis jemand neues dazukam und diejenigen sich noch mal vorstellten. Hehe

So nach und nach kam auch ich ins Gespräch. Also plötzlich jemand die Kneipe betrat, der mir absolut bekannt vorkam. Aber leider konnte ich dieses Gesicht nicht zuordnen. Bis nach einigen Minuten die Worte fielen „Ist das nicht der von DSDS“? und es machte Klick. Als kurz darauf der Name fiel, klar es ist der ehemalige DSDS Kandidat Mike Leon Grosch. So was und ich als Promikenner habe ihn nicht erkannt. Nach dieser Aufregung wurde munter weitergeschwatzt. Der Abend war ganz nett, aber leider muss ich feststellen es ist nicht mehr wie früher. Der Schlag der Leute ist anders und die große Anzahl macht es schwierig sich mit vielen verschiedenen Leuten zu unterhalten. Schade :-(

BezahlungIm Gegensatz zu vergangenen Stammtischen bin auch früher los, so gegen halb elf. Das Bezahlen am Ende brachte wieder Probleme. Da diese Kneipe amerikanisch ist und wird anders gemacht. Es gibt dort keine Einzelrechnungen, sondern wir bekommen die Gesamtrechnung und jeder muss seinen Anteil in Gefäß stecken. Trotz aller Bedenken hat der Beitrag am Ende gestimmt. Bloß der Kellner machte einen Aufstand weil es ihm zu wenig Trinkgeld war. Dabei sollte er doch wissen, dass es in Deutschland anders läuft und mit Einzelrechnungen in der Summe mehr Trinkgeld bekommt. Fazit von dem Abend eine interessant Kneipe, die man gesehen haben muss aber man braucht nicht zweimal hingehen.

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