Ein denkwürdiger Abend Teil1
Zu den Kommentaren 9 02 2008
Gestern sollte richtig stimmungsvoll Carmen´s Geburtstag gefeiert. Nachdem für Carmen das intensive Schreiben ihrer DA beendet ist und ist wieder Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Als Ort der Feierlichkeit wurde eine Weinerei rausgesucht. Die Weinerei FraRosa in der Zionskirchstraße. Das hört sich nach einen schönen Abend an. Aber leider sollte sich dies schnell ändern. Um 20 Uhr ging es los, ich war mit Patrick pünktlich. Von aussen war die Weinerei nicht zu erkennen kein Name und sehr unauffällig, zum Glück kam Carmen raus und führt uns zu unseren Tisch.
Typisch Weinerei rustikal eben, aber nach einer Weile merkte ich das die Leute seltsam sind. Ich wollte den symbolischen Eintritt bezahlen, aber an der Theke wurde man immer ignoriert. Vor allem eine finster drein blickende Dame sollte uns später noch viel Freude machen und den Abend zum Teil ruinieren. Nach einer halben Stunde waren die meisten da, Olli (war natürlich vor uns da :-)), Basti, Heike, Laura, Doreen und viele mehr. Dann trat Terminatrix zum ersten mal in Erscheinung. Sie erklärte Carmen, dass sich der Schuppen mehr als Restaurant versteht und bitte alle etwas zu Essen bestellen sollen. Hö??? Wat soll das?
Wir sollten doch allen ernstes für Essen 15-20€ einplanen und zusätzlich 10€ für eine Flasche. Unglaublich so funktioniert das Konzept einer Weinerei nicht. Das war leider nicht der letzte Schlag ins Gesicht. Nach eine Blick in die Karte, war mir klar das Essen trifft absolut meinen Geschmack nicht. Nachdem die Bestellungen aufgenommen wurden, ungefähr die Hälfte hat etwas bestellt. Erschien wieder die böse Hexe, das Gesicht schon zur Faust geballt. Sie nahm Carmen zur Seite und machte eine Szene, warum nicht alle etwas bestellt haben. Es wurde heftig diskutiert, der heldenhafte Mario unterstützte Carmen und konnten Situation vorerst beruhigen.
Am Ende war es so, dass wir nicht rausgeschmissen wurden sondern in einen Nebenraum verbannt wurden. Als dicken Pluspunkt mussten wir noch alles selber mitnehmen Stühle, Gläser und Flaschen. Servicewüste wird in dieserWeinerei sehr groß geschrieben. Ich gehörte zu den letzten die fast alles in der Hand mitnahmen. Als aus dem nichts wieder diese unmöglich Person auftauchte, sie beschwerte sich vehement warum wir den letzten Kübel mit der Proseccoflasche nicht mitnahmen. Obwohl sie genau sah, dass keiner mehr eine Hand frei hatte. Wollte sie uns am liebsten das Ding vor die Beine werfen, aber nahm es wutentbrannt an sich. Der Nebenraum entpuppte sich als kleine Nische wo für uns nicht viel Platz war. Patrick und ich mussten tatsächlich den ganzenn Abend stehen. Da würde mir klar, das Prinzip „Soviel bezahlen wie es einem Wert war“ wird knallhart angewendet. Die bekommen absolut nix, da ich eh den ganzen Abend nur zwei Gläser getrunken hatte und das alles unglaublich war. Nachdem ich in einer Ecke eingefunden hatte, schaute ich mich etwas um. Das dieser Raum alles andere als sauber war und eine geschmacklose Deko krönte alles. Zusätzlich wurden nach mehrmaligen hinweisen die Lüftung nicht eingeschaltet.
Was für ein Dreckschuppen. Zusätzlich war dieser Raum direkt neben der Küche, ob wir wollten oder nicht waren wir im Weg. Das Essen dort, passte überhaupt nicht zur Lokalität. So winzig kleines Schicki- Micki Essen im Kontrast zu rustikaler Ambiente und einer sehr unfreundlichen Person (wie kann so eine in der Gastronomie arbeiten). Zu der Zeit erschienen auch Judith und Kathi auf der Bildfläche. Sie hatten sich bestimmt den Abend auch anders vorgestellt. Nachdem die meisten ihr kleines Miniessen bekommen hatten und einige schon gegangen waren, fasten wir den Beschluss endlich diesen Ort des Grauens zu verlassen.
Aber jetzt sollte der Hammer kommen. Leider war ich mit Judith und Kathi in ein Gespräch vertieft, dass ich leider nicht ganz mitbekommen hatte was genau geschah. Diese unmögliche Person, ich nenne sie am besten die eiserne Lady, machte Carmen zur Schnecke. Das sie eine ungerechtfertigten Betrag zahlen soll. Sie hatte wohl mitgeschrieben wer was bezahlt hatte. Was soll das? Die DDR und Stasi ist tot! Unglaublich ich kann allen nur empfehlen und in Berlin-Mitte sind, bitte einen riesigen Bogen um diesen Laden zu machen.
Ich muss mich echt wundern wie dieser Laden mit diesem kranken System und dieser Waldamazone überleben kann? Wutentbrannt und natürlich mit Hausverbot (was für ein Verlust) dürften wir endlich an einen besseren Ort gehen. Um den Hunger endlich zu stillen wir sind schön zum „Rosenthaler Grill“ am Rostenthaler Platz gegangen. Dort erhält man noch leckeres Essen und wird als Mensch behandelt. Jetzt konnte endlich der angenehme Teil des Abends beginnen.
Tags: Servicewüste, Berlin, Ausgehtipp, Geburtstag



1. − Simon (03:33:35)
Kommentar:Na, das überrascht mich doch nun ein wenig! Von den Auseinandersetzungen mit der “eisernen Lady” habe ich nun nichts mitbekommen. Fand den Laden nun auch nicht besonders toll.
Aber immerhin war die männliche Servicekraft dann doch relativ nett, zumindest zu mir. Aber das was da wirklich abging - und ich jetzt erst erfahre - ist wirklich der HAMMER. Unverschämtheit! Ich sags ja immer wieder, Leute: Seht zu, dass ihr euch nicht in Mitte rumtreibt. Und erst recht nicht auf der Casting-Allee.
2. − admin (09:51:45)
Kommentar:An sich ist die Casting-Allee ein guter Ort, bisher hatte ich noch nicht solchen Ärger wie am Freitag gehabt. Arbeite auch gleich um die Ecke in der Zionskirchstraße. ^^
Irgendwann ist es immer das erste Mal und wir müssen die Lokalität nicht mehr besuchen. Gibt ja zum Glück genug andere in der Umgebung und in Berlin.